
In diese Erzählung sind Ereignisse eingeflossen, die sich in der Realität zugetragen haben.
Prolog
Dieter Broers, ein bekannter Biophysiker, verwendet die Begriffe Erde-1 und Erde-2. Diese beiden Welten existieren gleichzeitig nebeneinander und wir haben die Möglichkeit, uns für die eine oder die andere zu entscheiden: die eine Welt hat eine heilende Tendenz, die andere einen zerstörerischen Charakter. Jeder kann sich entscheiden, ob er will oder nicht, ob er weiß, dass er vor dieser Wahl steht oder nicht. Es betrifft alle.
Das alte Haus
„Hey, du machst doch Seiten und so. Ein Bekannter von mir braucht eine Seite mit einer Karte drauf, hast du Zeit?“
„Typisch für meinen Neffen, ohne großes Trara, direkt zur Sache“, dachte ich, als ich seine Nachricht las. „Könntest du mir bitte die Kontaktdaten deines Bekannten schicken, damit ich mich mit ihm in Verbindung setzen kann“, schrieb ich zurück.
„Das ist schwierig“, antwortete er schnell, „er hat weder Internet noch Telefon. Wann hast du Zeit?“.
„Morgen Nachmittag wäre gut, kannst du ihm meine Adresse geben?“ – schrieb ich zurück.
„Kannst du bei ihm vorbeischauen? Hier ist seine Adresse…“ Die Adresse des Mannes folgte.
Gut, dachte ich, dann ist es wenigstens nicht so weit weg. „In Ordnung“, schrieb ich zurück.
Am nächsten Tag machte ich mich mit Laptop, Notizblock und Stift auf den Weg. Die Adresse war schnell gefunden. Es war ein altes Haus, ein sehr altes Haus. Ich nahm meinen Rucksack und stieg aus dem Auto. Noch bevor ich einen Schritt tun konnte, hörte ich plötzlich eine Stimme: „Guten Tag, Sie wollen bestimmt zu mir?“
Ich schaute nach links und sah einen Mann auf mich zukommen. „Guten Tag“, grüßte ich zurück, „sind Sie derjenige, der eine Website mit einer Karte haben möchte?“
„Das ist richtig“, sagte der Mann und ging auf die Eingangstür des alten Hauses zu. „Kommen Sie bitte mit!“ Noch bevor ich den ersten Schritt tun konnte, hörte ich ihn sagen: „Bitte lassen Sie Ihre Elektronik im Auto, nehmen Sie nur etwas zum Schreiben mit“. Verwundert über diese Bitte legte ich meinen Rucksack zurück ins Auto und nahm nur meinen Schreibblock und einen Stift mit.
Ich folgte dem Mann ins Haus, das unbewohnt schien. Der Mann ging direkt ins Wohnzimmer und setzte sich auf das Sofa. Ich setzte mich neben ihn und wartete darauf, was er sagen würde.
„Ich habe etwas“, sagte er verlegen. „Es ist etwas Besonderes.“ Er stand auf und ging zu einem Schrank in der Ecke. Er öffnete den Schrank und nahm etwas heraus. Es war eine Flasche, aber sie sah anders aus als alle anderen Flaschen, die ich je gesehen hatte. Sie war aus Glas und hatte einen goldenen Korken.
„Was ist das?“, fragte ich.
Er öffnete die Flasche und schenkte zwei Gläser ein. „Trinken Sie“, sagte er. „Das ist ein Zaubertrank.“
Ich war skeptisch und zögerte. In den Augen des Mannes sah ich etwas, das mir Vertrauen einflößte. Ich nahm das Glas und trank einen Schluck. Der Trank war prickelnd, leicht säuerlich und aromatisch zugleich. Sofort spürte ich ein Kribbeln im ganzen Körper, meine Knie und Ellbogen wurden weich. Der Mann beobachtete mich prüfend mit lächelnden Augen. Ich nahm einen weiteren Schluck und versuchte herauszufinden, ob es sich um ein alkoholisches Getränk handelte.
„Nein, da ist kaum Alkohol drin, kaum messbar“, sagte der Mann, als hätte er meine Gedanken gelesen, „Sie können das Glas ruhig austrinken, es wird Ihnen gut tun, glauben Sie mir“, sagte er und trank sein Glas aus.
Zögernd tat ich es ihm nach. Als ich den letzten Schluck getrunken hatte, spürte ich, wie sich etwas veränderte. Ich fühlte mich leichter, freier. „Was ist passiert?“, fragte ich.
„Die Frage sollte lauten: Was ist nicht passiert?“, antwortete der Mann mit einem leichten Lächeln.
„Was meinen Sie damit?“, fragte ich verwirrt.
„Sie haben doch sicher schon von Asterix und Obelix gehört, oder?“
„Ja“, antwortete ich.
„Durch einen Zaubertrank haben sie besondere Fähigkeiten bekommen, oder?“
„Ja. Ist das hier auch so ein …“, ich konnte den Satz nicht zu Ende bringen, das kann doch nicht sein, oder?
Der Mann beobachtete meinen Gesichtsausdruck und begann zu lachen. „Es ist einfach herrlich, Sie zu beobachten! Ich setze noch einen drauf, Sie haben doch bestimmt schon Märchen von Hexen gehört, die Zaubertränke im Kessel brauen, oder?“
Ich nickte. Sofort hatte ich Bilder vor Augen, wie eine Hexe mit einer krummen Nase und einer Warze im Gesicht in einem gusseisernen Kessel etwas kochte.
Der Mann fuhr fort: „So viel Verfälschung und Verdrehung… Die Hexen waren meistens sehr hübsch und hatten keine Warzen“.
Meine Augen weiteten sich, hatte er gerade meine Gedanken gelesen?
„Alles Stereotypen“, sagte der Mann immer noch mit einem Lächeln im Gesicht. „Und noch etwas, sie haben alle nicht wirklich gekocht, zumindest nicht in dem Sinne, wie wir es kennen“, fügte er hinzu.
„Ah, ich glaube, ich weiß, was Sie meinen“, schoss es mir durch den Kopf, „hier wurde bestimmt so etwas wie Molekularküche angewandt, oder?“
„Nein, mein Lieber, es war und ist eine Küche zur Erhaltung des Lebens. Verstehen Sie das? Die gewöhnliche Zubereitung von Speisen, wie Kochen, Backen, Braten, tötet das Leben in der Nahrung. Das Getränk, das Sie getrunken haben, ist voller Leben und damit voller Energie. Sie können es Lebenselixier nennen, wenn Sie wollen. Hier wurde das Leben nicht zerstört, sondern erhalten und auf natürliche Weise konserviert.“
Eine Pause entstand. Der Mann spürte wohl, dass ich das Gehörte erst verdauen musste und sagte nichts.
Ich sammelte mich und fragte: „Und wozu brauchen Sie mich?“
„Sie haben doch Ihr Notizbuch dabei, schreiben Sie Ihre Fragen und meine Antworten auf. Das brauchen Sie später für Ihr Buch.“
„Was für ein Buch?!“, fragte ich.
„Später werden Sie den starken Wunsch verspüren, ein Buch über all das zu schreiben. Ihre Notizen werden Ihnen dabei helfen“, sagte er nur.
Ich öffnete mein Heft und machte mir Notizen. Nach ein paar Minuten beendete ich meinen letzten Satz mit dem Nachdenken über das Thema. Ja, es ist sehr interessant.
„Wofür brauchen Sie mich eigentlich? Es ging doch um eine Karte und eine Website, oder?“, fragte ich.
„Ja, so ist es“, begann der Mann, „ich will versuchen, die Sache verständlich zu erklären. Es gibt schon einige Leute, die in die Geheimnisse der Herstellung solcher Tränke eingeweiht sind. Sehr viele würden es gerne können, aber sie haben keine Ahnung, dass es so etwas gibt. Und hier soll die Karte als Hilfe dienen. Die Eingeweihten können mit ihrem Einverständnis auf dieser Karte stehen. So können diejenigen, die Interesse haben, diesen Trank auszuprobieren, auf der Karte nach einem Eingeweihten in ihrer Nähe suchen. Man kann zum Beispiel Honig oder ein paar Kilo Äpfel aus dem eigenen Garten mitbringen und gegen den Trank eintauschen, die Eingeweihten können solche Schätze immer gut gebrauchen“, sagte er mit einem Augenzwinkern. „Und so wird es immer mehr Eingeweihte geben. Und so werden die Menschen mehr Gesundheit in ihr Leben bringen. Sie sehen, diese Idee ist nicht neu. Damit die Leute auf diese Karte aufmerksam werden, werden Sie ein Buch schreiben“, sagte der Mann mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck.
Tja, ein Buch zu schreiben… Das habe ich noch nie gemacht. Ich schaue auf meine Armbanduhr und erschrecke, wie viel Zeit schon vergangen ist! Mein Handy muss im Auto die ganze Zeit geklingelt haben! „Entschuldigung“, begann ich meinen Satz, „ich fürchte, ich werde zu Hause vermisst“.
„Ja, ich glaube, das reicht erst einmal“, sagte der Mann, „wichtig ist, dass Sie Ihre Fragen in dieses Heft schreiben, dann vergessen Sie nichts“.
„Ja, das werde ich“, sagte ich und stand auf.
„Auf Wiedersehen und vielen Dank für Ihre Bereitschaft“, sagte der Mann und gab mir zum Abschied die Hand.
„Auf Wiedersehen und einen schönen Abend“, antwortete ich und ging zu meinem Auto.
Verwirrung
Nach der Begegnung mit dem Mann (wie heißt er eigentlich?) war ich für ein paar Tage im Alltag gefangen. Eines Abends kam mir diese Begegnung plötzlich wieder in den Sinn und ließ mich nicht mehr los. Seltsame Verabredung, dachte ich, kein Zeitrahmen, keine Vorgaben, im Prinzip nichts Bestimmtes und doch das Gefühl, dass es sehr wichtig ist. Gut, dachte ich, ich werde ein paar Fragen sammeln und den Herrn noch einmal besuchen. Ich nahm mein Notizbuch und schrieb sofort Fragen auf, die mir im Kopf herumschwirrten: „Mit welchen Daten soll die Karte bestückt werden?“, „Bis wann?“, „Preisvorstellung?“, „Gibt es schon Domains?“ und so weiter, eben alles, was mir zu diesem Thema einfiel.
Ich nahm das Telefon und wählte die Nummer meines Neffen. „Wie geht es dir?“, begann ich, „ich habe ein paar Fragen über deinen Bekannten.“
„Welchen Bekannten meinst du?“, fragte er.
„Na, den von neulich, ohne Telefon und Internet, wegen der Seite mit der Karte“, erklärte ich ihm.
„Hä? Versteh ich nicht“, kam es verwundert zurück.
„Na, du hast mir doch neulich geschrieben…“, ich suchte mit den Augen nach meinem Handy, bis ich es auf dem Siteboard entdeckte, „warte, ich lese dir vor.“ Ich öffnete den Messenger und trat in den Chat mit meinem Neffen ein. „Sag mal, hast du alles gelöscht?“, fragte ich.
„Hä, was gelöscht? Du klingst irgendwie verwirrt!“
„Bin ich auch“, sagte ich, „und das von mir ist auch weg! Okay, vergiss es, grüße von mir zu Hause“
„Tschüss!“, verabschiedete sich mein Neffe und legte auf.
Ich nahm mein Notizbuch und ging zum Auto. Ich musste diesen Mann unbedingt wiedersehen, und ja, ich hatte noch Fragen. Als ich an der Adresse ankam, merkte ich, dass etwas nicht stimmte. Ich konnte das alte Haus nicht finden. War ich vielleicht zu weit gefahren? An der nächsten Kreuzung wendete ich und fuhr in die entgegengesetzte Richtung. Nein, das Nachbarhaus stand noch, aber das, was ich suchte, war verschwunden. Ich stieg aus. Die Stelle, an der das Haus stand, war leer. Ich entdeckte ein kleines Schild:
PRIVATGRÜNSTÜCK ZU VERKAUFEN
Ich stand da und guckte dumm aus der Wäsche.
Neue Zeilen
Jemand hat sich über mich lustig gemacht, ganz sicher. Es muss eine Erklärung für die verschwundenen Nachrichten geben, vielleicht hat jemand mein Konto gehackt, ganz sicher. Also, was ist mit dem Haus… Und was ist mit dem Mann? Nachdenklich nahm ich mein Notizbuch zur Hand, um meine Notizen noch einmal durchzulesen. Was war das? In meiner Handschrift stand da:
Preis und Domain werden später geklärt. Für die Karte muss ich Daten sammeln. Warten auf Antwort von Simone mit Details zum Trank.
Wann habe ich das geschrieben? Und welche Simone? Ich kenne keine Simone! Ich merkte, dass ich Durst hatte. Ich ging in die Küche zum Wasserspender, um etwas zu trinken. Mir wurde ein bisschen schwindelig, wenn ich weiter darüber nachdachte. Ich füllte mein Glas mit Wasser und nahm es mit ins Arbeitszimmer. Dort angekommen, schaute ich in mein aufgeschlagenes Heft und hielt inne. In dem Heft waren andere Zeilen, für die ich keine Erklärung hatte:
Antwort von Simone erhalten, ihre Postleitzahl und E-Mail-Adresse dürfen für die Karte verwendet werden. Details zu Trank siehe Datei.
Ich starrte auf die Seite des Heftes und konnte nicht mehr klar denken. Was passiert, wenn ich wieder in die Küche gehe? Ich bin kurz rausgegangen. Als ich zurückkam, konnte ich keine Veränderungen in meinem Heft finden. Zum Glück, dachte ich. Ich habe mir noch einmal die letzte Zeile durchgelesen. Welche Datei? Da hatte ich eine Idee und startete meinen Laptop.
Feedbacks
Ich musste nicht lange suchen. Schnell fand ich ein Verzeichnis mit zwei Dateien: geo_daten und feedbacks. Ich öffnete die erste Datei und fand darin Dutzende von Adressen. Die zweite Datei war viel größer und enthielt viel Text. Ich scrollte ein bisschen runter, es war unglaublich! Es gab so viel positive Resonanz auf das Getränk:
Vielen Dank für Ihre Anfrage! Ja, wir können in der Tat viel erzählen. Seitdem wir ihn selbst herstellen, trinken wir mindestens 1 Liter pro Tag. Es tut unserer Verdauung sehr gut! Es macht Spaß, verschiedene Geschmacksrichtungen zu kreieren. Wir haben gemerkt, dass wir weniger essen, seit wir es trinken.
Woher haben Sie meine Adresse? Ja, das stimmt, ich braue sie schon seit einigen Jahren. Meine Familie liebt es, meine Kinder nennen es „Zauberlimonade“. Die Anlage habe ich selbst gebaut. Möchten Sie auch mal brauen? Wenn Sie möchten, kann ich Ihnen meine Anleitung schicken. Es ist wirklich nicht schwer.
Ja, da sind Sie bei mir an der richtigen Adresse! Dieses Getränk ist super! Es ist mein treuer Begleiter bei meinen Fastenkuren. Einfach ideal! Es ist schwer zu erklären, man muss es selbst probieren. Soll ich Ihnen ein paar Flaschen schicken?
Ich mache diese Getränke noch nicht selbst, aber ich habe vor, es zu tun. Ich habe im Internet jemanden gefunden, der mir ein paar Flaschen geschickt hat. Das Komische ist, dass man sofort weiche Knie bekommt, wenn man davon trinkt. Neulich ist mir und meiner Tochter nach dem Essen schlecht geworden. Wir haben jeder ein Gläschen getrunken und innerhalb einer Minute ging es uns wieder gut. Noch verrückter ist, dass meine Schwester Asthma hat, und als sie davon getrunken hat, konnte sie nach fünf Minuten wieder frei atmen!
Immer im Winter bekomme ich trockene Haut an den Händen. Manchmal ist es so schlimm, dass die Haut blutende Risse bekommt. Ich habe für mich herausgefunden, dass wenn ich abends, bevor ich ins Bett gehe, meine Hände mit dem Getränk befeuchte und es einziehen lasse, die Risse am nächsten Morgen geschlossen sind. Die Haut regeneriert sich viel schneller!
Ich braue schon seit einigen Jahren. Das Beste ist, dass man alles dafür verwenden kann. Alles, was wächst. Zum Beispiel in den Wald gehen, Rinde von umgestürzten Bäumen sammeln, Brennnesseln und Sanddorn. Im Frühjahr kann man Löwenzahn nehmen – schmeckt lecker! Im Sommer kommen die Beeren, das ist ein Genuss! Im Winter verwende ich oft verschiedene Gemüsesorten: Möhren, Rote Bete, Knoblauch, Zwiebeln, Kürbis. Es ist immer etwas dabei, was man für das Getränk verwenden kann. Wenn Sie Tipps brauchen, schreiben Sie mir!
Wenn mir übel ist, hilft ein halbes Glas sofort, das habe ich schon ein paar Mal festgestellt.
Dieses Getränk hilft mir sehr gut, wenn ich nach dem Essen Sodbrennen habe.
Gesundheitlich haben wir nichts gemerkt. Aber wir brauen es selbst, weil es Spaß macht und es einfach lecker schmeckt! Wir füllen die Getränke in Flaschen ab und lassen sie zwei bis drei Wochen reifen. Danach schmecken sie wie Presecco in Premium-Qualität! Ganz ehrlich! Sie sind dann leicht prickelnd, trocken im Geschmack und sehr erfrischend. Auch unsere Kinder lieben sie.
Früher habe ich sehr gerne Bier getrunken. Ich war verrückt nach Hefeweizen. Ich habe oft gehört, dass die Leute das Interesse an Bier oder Alkohol im Allgemeinen verlieren, wenn sie DIESES Getränk trinken. Ich war sehr gespannt, wie das bei mir sein würde. Nach zwei, vielleicht drei Monaten, in denen ich diese Getränke regelmäßig auf meinem Speiseplan hatte, verschwand das Bier. Irgendwann war es aus und wurde nicht mehr nachgekauft. Wenn ich im Laden bin und am Bierregal vorbeigehe, ist mir das so egal! Ich erkenne mich nicht wieder.
Ich esse jetzt viel weniger. Seit ich es trinke, habe ich keine Magenprobleme mehr. Ich bin insgesamt fitter geworden, bin abends nicht mehr so müde. Auf jeden Fall eine sehr gute Wirkung!
Ich trinke es seit etwa drei Monaten und habe seitdem gut fünf Kilo abgenommen. Es ist schwer zu sagen, welchen Anteil das Getränk an meinem Abnehmerfolg hat. Möglicherweise hat es mir geholfen, meine Kalorienaufnahme zu reduzieren oder meine Stoffwechselaktivität zu erhöhen.
Einmal habe ich abends viel Zwiebeln und Tomaten gegessen, morgens hatte ich Magenschmerzen (ich litt an chronischer Gastritis), da habe ich morgens einen Becher davon getrunken und die Schmerzen waren sofort weg. Ich habe auch bemerkt, dass die Empfindlichkeit meiner Zähne verschwunden ist, sogar bei zwei Zähnen mit beschädigtem Zahnschmelz, seit ich damit angefangen habe.
Ich wollte noch etwas zu den Frauen im Alter sagen. Ich bin jetzt 53 und habe in 3 Monaten genau 20 Kilo abgenommen! Und das Beste daran ist, dass nichts hängt, meine Haut ist straff und mein Bauch ist flach! Wenn ich nicht so schüchtern wäre, hätte ich bestimmt Fotos von mir gemacht.
So, ich habe wahrscheinlich schon viel geschrieben… Wenn ich über den emotionalen Plan spreche, ist das ein Thema für sich! Wie ich mich verändert habe: Ich bin ausgeglichener, harmonischer, zurückhaltender geworden. Ich bin vernünftiger geworden, das merke ich selbst). Und wie viel Freude! Ich bin fröhlich geworden, begeistert, strahlend, leuchtend, wieder wie ein Sonnenschein. Sogar an den Reaktionen der Menschen kann ich sehen: sie fühlen sich zu mir hingezogen!
Das waren sehr interessante Rückmeldungen. Ich wollte wissen, ob es so etwas auch im Internet gibt. Und ich habe nichts Brauchbares gefunden.
Realitäten
Ich war auf dem Weg von einem Termin zur Bushaltestelle und da sah ich ihn. Mein mysteriöser Bekannter saß auf einer Bank und schaute lächelnd in meine Richtung. Ich setzte mich zu ihm auf die Bank. „Hallo“, sagte ich.
„Hallo“, antwortete er, „Sie haben viele Fragen, nicht wahr?“
„Oh ja“, sagte ich langsam.
„Es gibt auf alles eine plausible Antwort“, sagte der Mann mit seiner ruhigen Stimme.
„Dann bin ich gespannt!“, kam es aus mir heraus.
„Was wissen Sie über die Entstehung von Träumen? Was meinen Sie, ist es nur eine Fantasie, die in unserem Kopf entsteht, oder steckt mehr dahinter?“
„Nun, es gibt verschiedene Theorien…“, antwortete ich nachdenklich.
„Und eine der Theorien ist folgende: es gibt unzählige Realitäten, die meisten sind nur Varianten, so etwas wie Kandidaten“, fuhr er fort, „sehr wenige sind manifestierte Realitäten. In unseren Träumen wandern wir durch solche Varianten. Meistens entfernen wir uns nicht sehr weit von unserer Realität, und deshalb erscheinen die Menschen, Tiere, Dinge, Orte, Handlungen usw. in unseren Träumen gewöhnlich, normal. Und doch kommt es nicht selten vor, dass wir Anomalien feststellen, z.B. das Alter unserer Verwandten ist anders, oder wir sehen verstorbene Personen, oder wir haben Fähigkeiten, die wir nie hatten, usw. Wenn wir Varianten aufsuchen, die weiter von unserer Realität entfernt sind, sieht dort alles irgendwie seltsam aus. Realitäten und Varianten sind aufgrund ihrer Entwicklung immer in Bewegung. Und so kann es passieren, dass sich zwei Realitäten sehr nahe kommen. Dann ist es auch möglich, im Traum in eine andere Wirklichkeit einzutauchen. Das ist Ihnen passiert. Für Sie klingt es wahrscheinlich komisch, wenn ich sage, dass Sie schlafen und das alles nur träumen.“
Ich öffnete den Mund, dann wusste ich nicht mehr, was ich sagen wollte, und schloss ihn wieder.
„Sie können nur die Realitäten im Traum aufsuchen, in denen Ihre Seele vertreten ist, das heißt, dort ist ein Avatar von Ihnen. Mit anderen Worten, Ihr Verstand aus Ihrer Realität ist jetzt in meiner Realität hier anwesend. Ihr Zwillingsverstand in meiner Realität macht gerade eine Pause. Für ihn wird das später als Erinnerungslücke erscheinen, oder als verschwommene Erinnerung, oder als nicht seine Handlung. Es gibt zig verschiedene Möglichkeiten. Ich habe ein Gespür für Realitätswanderer. Jetzt haben Sie eine Erklärung, warum Sie das Haus nicht finden konnten. Dieses Haus hat in Ihrer Realität nie existiert.“
„Warum sollte ich mein Handy im Auto lassen?“, fragte ich.
„Schauen Sie sich die Leute an. Sehen Sie jemanden telefonieren?“
Tatsächlich, die Menschen hier bewegten sich mit erhobenen Köpfen, nirgends konnte ich ein Handy entdecken.
„Wenn Sie jetzt Ihr Handy aus der Tasche ziehen würden, würden Sie wahrscheinlich aufwachen. Deshalb habe ich Sie gebeten, Ihre Geräte im Auto zu lassen, damit Sie nicht plötzlich aufwachen, verstehen Sie? Unsere Realität hat sich anders entwickelt, wir benutzen Telepathie, um zu kommunizieren, wir haben so etwas wie Computer, aber keine Personalcomputer. Bei uns gibt es keine Krankheiten, bei uns wurde das Wissen nicht weggesperrt und an die nächste Generation weitergegeben. Unsere beiden Realitäten sind im Moment nicht weit voneinander entfernt, deshalb schwappt das Wissen manchmal von einer Realität in die andere. Wenn eure Realität die unsere in der Entwicklung einholt, kann es theoretisch zu einer Kollision kommen, d.h. beide Realitäten verschmelzen. So wie ihr Wissen aus unserer Realität schöpft, so schöpfen wir Wissen aus eurer Realität. Es ist zum Beispiel schon vorgekommen, dass jemand etwas Schädliches gegessen hat und ihm danach schlecht geworden ist. Er konnte sich nicht erklären, warum er das getan hat. Jedenfalls wurde uns klar, dass wir eurer Realität helfen müssen zu heilen, bevor unsere Realität krank wird. Und das mit diesen Zaubertränken ist ein Beispiel dafür. Ich hoffe, Sie können sich jetzt einige Anomalien selbst erklären. Die Sache mit den Nachrichten von Ihrem Neffen ist etwas komplizierter. Sie wurden von Ihnen in meiner Realität telepathisch empfangen, ihr Verstand in ihrer Realität hat das Ganze mit einer Kommunikation per Handy interpretiert. Ich kenne Ihren Neffen hier, aber in Ihrer Realität kennen wir uns nicht. Ziemlich verrückt, oder?“
„Ja, das muss ich erst einmal verdauen. Ich habe ein paar Science-Fiction-Bücher gelesen und nie davon geträumt, dass mir so etwas passiert“, sagte ich.
„Nie geträumt, und jetzt träumen Sie davon“, sagte der Mann und fing an zu kichern.
Ich musste auch kichern. In unserer Sprache steckt so viel Weisheit, sie ist immer vor unseren Augen und wir merken es nicht. Das Wort „träumen“ hatte für mich plötzlich eine andere Bedeutung.
„Dieses Getränk, können Sie mir mehr darüber erzählen?“, fragte ich.
Der Mann dachte nach. „Wissen Sie, damit Sie es verstehen, muss ich etwas weiter ausholen“, sagte er nach kurzem Nachdenken. „Die meisten Menschen in ihrer Realität sind von Parasiten befallen. Und wie das so ist, je stärker der Befall, desto weniger merken sie es“, er sah mich prüfend an.
Das war mir nicht neu. Mir fielen verschiedene Krankheiten ein. Ich nickte kurz, um zu zeigen, dass ich aufmerksam zuhörte.
„Sagt Ihnen der Begriff Mikrobiom etwas?“
„Äh … nein.“
„Als Mikrobiom bezeichnet man alle Mikroorganismen, die einen Menschen oder auch ein Tier besiedeln. Kleinstlebewesen wie Viren, Bakterien, Pilze. Mit unseren kleinen Freunden gehen wir eine Symbiose ein. Unser Körper kann ohne sie nicht überleben, und sie können ohne unseren Körper nicht überleben. In eurer Realität hat der Mensch irgendwann angefangen, alles Mögliche zu essen. Dadurch ist das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht geraten. Bei uns braucht der Mensch kaum Nahrung. Unser Mikrobiom versorgt uns immer mit Lebensenergie. Um Ihnen eine Vorstellung zu geben: Im Durchschnitt essen wir vielleicht ein- bis zweimal pro Woche etwas Obst. Gemüse essen wir fast gar nicht. Wir trinken gelegentlich. Unsere Häuser haben keine Küche, wir haben kein Geschirr. Weil wir nicht essen, brauchen wir fast nie zu schlafen. Deshalb haben wir auch keine Schlafzimmer. Die Häuser brauchen wir hauptsächlich, um uns vor dem Wetter zu schützen. Sie sind auch unsere Treffpunkte oder Räume für unsere kreativen Aktivitäten.“
Ich schaute mich um. Plötzlich nahm ich all diese Gebäude anders wahr. Es waren eindeutig keine Wohnhäuser. Und die Passanten, die meisten sahen sehr jung aus. Alle Menschen, die ich in den letzten zehn Minuten bewusst wahrgenommen hatte, waren schlank.
„Wenn wir einen Apfel essen“, fuhr der Mann fort, „dann tun wir das, um ihn zu genießen. Die Enzyme im Apfel geben dem Körper alle Informationen, wie er mit dem Apfel umgehen soll, und er kann sich sehr schnell von dem gegessenen Apfel befreien. Wenn man einen Apfel kocht oder backt, werden die Enzyme im Apfel zerstört. Der Apfel wird zu einer Substanz, die den Körper belastet. Er ruft um Hilfe und Hilfe kommt: Mikroorganismen, die versprechen, den gekochten Apfel wieder loszuwerden. Der Körper versucht auch selbst etwas zu unternehmen und stellt eigene Enzyme zur Verfügung, nur um den toten Apfel loszuwerden. Körpereigene Enzyme haben einen sehr hohen Preis, sie kosten Lebensenergie. Fehlt die Lebensenergie, kommt die Müdigkeit und das Schlafbedürfnis.“
Das ist heftig, dachte ich. „Aber warum haben wir Hunger? Angenommen, wir schaden uns mit dem Essen, wozu brauchen wir es dann? Ich verstehe das nicht. Die Menschen verhungern, weil sie nichts zu essen haben. Menschen sterben ohne Essen! Das ergibt für mich keinen Sinn. Sorry!“, schüttelte ich energisch den Kopf.
„Dass Sie sich gerade in einer anderen Realität befinden, konnten Sie noch ertragen, aber das mit dem Essen wird schwierig. Nicht wahr?“
„In Ordnung, fahren Sie fort. Bitte“, sagte ich leise.
„Hunger… Sind Sie sicher, dass das Hungergefühl Ihr eigenes ist?“, fragte der Mann.
„Warum sollte es anders sein, ICH habe Hunger, also brauche ICH etwas zu essen“, antwortete ich.
„Und wer ist dieses ICH?“
„Okay, ich verstehe, jetzt wird es esoterisch. Mein Körper hat Hunger und braucht etwas zu essen“, wurde ich frech.
„Und was ist ihr Körper?“
Ich wurde in die Ecke gedrängt. Was ist mein Körper? Mein Körper, das sind meine Organe, meine Knochen und so weiter…
„Nicht ihr Körper, sondern ihr Mikrobiom verlangt nach Nahrung“, unterbrach der Mann meine Gedanken. „Ihr Mikrobiom ist, wie soll ich sagen, nicht mehr in seinem ursprünglichen Zustand. Es sind Mikroorganismen hinzugekommen, die nach dem gekochten Apfel verlangen. Über das Nervensystem können sie ihren Körper steuern, zum Beispiel ein Hungergefühl erzeugen oder ihre Füße in die Richtung bewegen, wo es etwas zu essen gibt.“
„Und das ist noch nicht alles“, fährt er fort, „diese neuen Mikroorganismen verdrängen im Laufe der Zeit die alten Kollegen, die uns die Lebensenergie geben. So wird der Körper gezwungen, immer mehr von seinen eigenen Lebensenergiereserven anzuzapfen, bis diese leer sind und das Leben im Körper aufhört.“
Ich schauderte. Essen, um zu sterben?
„Sie wollten mehr über den Trank wissen“, fuhr der Mann fort, „er enthält lebende Mikroorganismen, die das Mikrobiom eines Menschen braucht. Jedes Mal, wenn man den Trank trinkt, verdrängen diese Mikroorganismen die anderen, die dem Körper schaden. Und noch mehr. Der Trank enthält eine riesige Bibliothek mit Informationen über verschiedene Nahrungsmittel, die Enzyme genannt werden.“
Mein Kopf explodierte, das war eine harte Kost für mich. Viele Informationen, die alles auf den Kopf gestellt haben.
„In ihrer Realität ist das, was ich Ihnen erzählt habe, bei weitem kein Geheimnis mehr. Es gibt viele Eingeweihte, die nicht ernst genommen werden, es gibt viele Bücher, die darauf warten, gelesen zu werden. Auch hier leistet das Mikrobiom ganze Arbeit: Durch die selektive Wahrnehmung bleibt diese Information für die meisten unsichtbar und unhörbar. Die Parasiten im Menschen sorgen für ihre Sicherheit. Der Wirt, also der Mensch, darf nichts von ihnen wissen, darf sie nicht entdecken. Statt euch von schädlichen Mikroorganismen zu befreien, erfindet ihr Medikamente. Wir wollen, dass ihr euch selbst heilt, sonst können auch wir krank werden. Unsere beiden Realitäten sind in Gefahr“, sein Gesicht wurde ernst. „Wir können nicht direkt in euer Leben eingreifen. Das können wir auch nicht. Aber wir versuchen seit Hunderten von Jahren, euch Informationen zu geben. Bisher ohne großen Erfolg.“ Wir saßen einige Augenblicke still. Meine Gedanken kreisten.
„Und was ist mit all den Rückmeldungen?“, fragte ich.
„Wir konnten einige ausfindig machen, die von dem Getränk wussten. Sie wurden von Iturria.life angeschrieben, einige haben geantwortet.“
„Iturria.life… Ein schöner Domainname“, sage ich.
„Nicht wahr?“, lächelte mich der Mann an, „auch diese Frage ist jetzt geklärt.“
„Was bedeutet Iturria“, fragte ich.
„Das werden Sie selbst herausfinden“, sagte der Mann geheimnisvoll.
„Hat dieses Getränk einen Namen?“, wollte ich wissen.
„Dieses Getränk hat viele Namen. Wie wäre es mit Iturria Trank?“
„Ja, das klingt gut!“, meine Gedanken kreisten. „Wie heißt du?“, fragte ich.
„Ich heiße Gustav.“
Epilog
Endlich ausgeruht am Sonntagmorgen! Ich dachte an mein Traum. Er war noch nicht verblasst, und er fühlte sich real an.
Wie soll ich mir das alles merken, dachte ich. Ich stand auf und ging in mein Büro. Auf dem Tisch lag ein ungeöffnetes Bücherpaket, das an mich adressiert war. Ich öffnete das Paket und nahm zwei Bücher heraus. Es waren Bücher über unser Mikrobiom, über unsere Ernährung. Gut, dachte ich, die lese ich später und bevor ich es vergesse, muss ich noch etwas nachschlagen. Ich suchte nach dem Wort „Iturria“.
Meine Recherchen haben ergeben, dass Iturria im Baskischen „Quelle“ bedeutet. Life bedeutet „Leben“ auf Englisch. Iturria.life = Quelle des Lebens. Wow! Sehr schön! Ich wechselte auf die Seite meines Providers und gab „iturria.life“ ein – die Adresse war noch vorhanden! Mit ein paar Mausklicks sicherte ich mir diese Internetadresse. Nach kurzer Überlegung richtete ich sofort eine Subdomain ein. Der Name gefiel mir. Ich sah schon die Landkarte vor mir mit vielen Einträgen der Eingeweihten in das Geheimnis. Es war ein Geheimnis, das dringend der Enthüllung bedurfte. So sollte es sein. Die Internetadresse strahlte frisch auf meinem Bildschirm und zog meine Aufmerksamkeit auf sich:
Über diese Geschichte
Liebe Leserin, lieber Leser, wir hoffen, dass Dir diese Geschichte gefallen hat. Was meinst Du, ist alles erfunden? Oder doch nicht? Eines kann ich Dir verraten, die Rückmeldungen im Kapitel „feedbacks“ sind echt.
Im Frühjahr 2023 stieß ich auf diese Getränke bzw. auf Informationen darüber. Den Sommer über verfolgte ich die Diskussion über Herstellung, Wirkung und alles, was direkt oder indirekt mit dem Thema zu tun hat. Im September baute ich meine eigene Ausrüstung zusammen und begann mit der Produktion. Die Ergebnisse waren gigantisch. Bis heute ist es mir nicht gelungen, eine Sorte zu brauen, die nicht schmeckt. Es schmeckt einfach immer und allen Familienmitgliedern! Inzwischen plane ich (Stand Dezember 2023) meine Ausrüstung zu erweitern, um mehr produzieren zu können. Warum? Weil die Leute, die ich mit Getränken versorge, auch auf den Geschmack kommen!
Wie ich den Berichten anderer Pioniere entnehmen konnte, ging es anderen ähnlich wie mir: ausprobieren, begeistern, positive Auswirkungen auf die eigene Gesundheit erfahren und letztendlich Spaß haben!
Vielleicht ist das der Grund für diese Geschichte. Ich wollte, dass noch mehr Menschen davon erfahren. Und nicht nur das. Es sollte eine Karte geben, die hilft, jemanden mit gleichen Interessen zu finden. Wir werden sehen, was aus dieser Idee wird. Es hängt davon ab, ob ein Netzwerkeffekt entsteht.
Was ist dieser Zaubertrank?
Der Zaubertrank aus dieser Geschichte ist das Produkt einer Gärung unter Druck. Der Druck verhindert, dass Alkohol entsteht, wie es beispielsweise bei Wein oder Bier der Fall ist. So kann es ausnahmslos jeder trinken, ob jung oder alt, Mann oder Frau, Schwangere oder Stillende. Bei der Fermentation werden aus den ausgewählten pflanzlichen Rohstoffen Enzyme, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe gewonnen. Alle diese Elemente werden vom Wasser aufgenommen, das ein wichtiger Bestandteil der Fermentation ist. Die Fermentation selbst ist nur durch Milchsäurebakterien möglich. Diese Bakterien vermehren sich während der Gärung, wodurch ein ausgezeichnetes probiotisches Getränk entsteht.
Die Vielfalt der uns umgebenden Rohstoffe ermöglicht unendlich viele Kombinationen und Rezepturen. Diese führen zu neuen, oft unerwarteten Geschmacksrichtungen. Diese Art des Fermentierens gleicht dem Experimentieren und Entdecken.
Nach der Gärung werden die Getränke in der Regel in Flaschen abgefüllt. Wenn alles richtig gemacht wurde, sind sie sehr lange haltbar. Man geht von einer Haltbarkeit von etwa dreißig Jahren aus. In der Flasche werden die Getränke nachgereift. Vor allem in den ersten zwei Wochen verändert sich der Geschmack täglich. Nach zwei Monaten ähnelt Fermentum aus Früchten einem alkoholfreien Prosecco: fein prickelnd, trocken im Geschmack, die Fruchtaromen entfalten sich. Eine Wiederholung des Geschmacks ist sehr schwierig, so ist Fermentum perse ein Unikat der Natur.